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Neuorganisation der Forstreviere im Rafzerfeld sowie Buchberg und Rüdlingen

Die Gemeinderäte im Rafzerfeld streben eine enge Zusammenarbeit im Forstwesen an.

Die Förster der Zürcher Forstreviere Rafz, Wil-Wasterkingen, Eglisau-Hüntwangen sowie der Schaffhauser Gemeinden Rüdlingen und Buchberg werden in den kommenden Jahren alle pensioniert. Im Rahmen der Groupe de réflexion wurden verschiedene Themen für eine intensivere Zusammenarbeit ins Auge gefasst, so auch der Bereich Forst. Seit Sommer 2018 finden zu diesem Thema verschiedene Gespräche für eine Zusammenlegung dieses Bereichs statt. Ferner wurde zu diesem Thema eine Projektarbeit durch das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, erstellt. Diese zeigte verschiedene Szenarien auf, wie die Zukunft der Forstreviere im Rafzerfeld unter Einbezug der beiden Schaffhauser Gemeinden aussehen könnte. Die Arbeitsgruppe Forst, bestehend aus den sieben Forstvorständen, hat sich im Verlauf dieses Jahres eingehend mit diesem Projekt befasst und ist zum Entscheid gelangt, die vier Forstreviere zu einem neuen Grossrevier zu vereinen.

Die Gemeinderäte der sieben Gemeinden haben sich allesamt für die Variante «ein Forstrevier im Rafzerfeld» ausgesprochen, weshalb dieses Projekt nun vertieft angegangen wird. Die involvierten Gemeinden sind davon überzeugt, dass mit diesem Prozess ein Schritt in die Richtung der vertieften und intensiveren Zusammenarbeit getan wird. Gemeinsam soll ein gemeindeübergreifender Forstbetrieb aufgebaut werden, in welchem Synergien optimal genutzt und die gemeindeeigenen Ressourcen ökonomisch eingesetzt werden können. Es handelt sich hierbei um einen politischen Prozess, für welchen nun sukzessive Grundlagen zusammengetragen und erarbeitet werden müssen. Abschliessend wird die Bevölkerung mittels Urnenabstimmung darüber entscheiden, ob die Forstreviere im Rafzerfeld sowie den beiden Schaffhauser Gemeinden Buchberg und Rüdlingen zu einem Betrieb zusammengelegt werden sollen.

Ende Oktober fand eine erste Personalinformation für die Angestellten der Forstreviere statt, um sie über den bevorstehenden Prozess zu informieren. Es wurde festgehalten, dass es zu keinen Entlassungen in der neuen Organisationsform kommen wird, sofern diese denn auch zustande kommt. Sämtliche Angestellten erhalten die Möglichkeit, im neuen Betrieb weiterhin tätig zu sein. Dies ist den Gemeinderäten ein wichtiges Anliegen. Ferner werden die beiden Werkhöfe der Gemeinden Rafz und Eglisau in den Analyseprozess miteinbezogen, wie auch die bestehenden Anlagen und das Mobiliar.

Für diesen komplexen Prozess ist die Begleitung durch ein externes Beratungsbüro unabdingbar. Aktuell befinden sich die Gemeinden im Ausschreibungs- und Evaluierungsprozess für die externe Beratung. Die Bevölkerung wird laufend in geeigneter Weise über die kommunalen Informationskanäle über den Stand des Projektes informiert.

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